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junger Mann in einer Werkstatt prüft Zustand eines Bretts

Besser ins Berufsleben: unsere Checkliste für den Ausbildungsstart

Die Ausbildung bringt eigenes Geld, mehr Unabhängigkeit und Verantwortung mit sich. Wer sich früh um wichtige Finanzthemen kümmert, gewinnt Sicherheit und behält die Zukunft im Blick.

1. Überblick verschaffen: Wie viel Geld brauchst du in der Ausbildung? 

Das Ausbildungsgehalt ist oft die wichtigste Einnahmequelle, reicht aber nicht immer für Miete, Fahrtkosten, Essen und Freizeit aus. Deshalb ist es sinnvoll, schon vorab ein einfaches Monatsbudget zu planen. Ein Haushaltsplan hilft dabei.

  1. Notiere deine monatliche Einnahmen (Ausbildungsvergütung, Berufsausbildungsbeihilfe, Kindergeld)
  2. Ziehe feste Ausgaben ab (zum Beispiel Handy, Streamingabo, Versicherungen, Fahrtkosten)
  3. Bestimme einen realistischen Restbetrag für variable Ausgaben wie Essen, Freizeit und Kleidung
  4. Was übrig ist, sparst du auf einem separaten Konto an

2. Nutze Förderungen und Zuschüsse

Wenn die Ausbildungsvergütung nicht reicht, gibt es verschiedene Unterstützungen. Welche Förderung passt, hängt von deiner Wohnsituation, deinem Einkommen und teils auch von dem deiner Eltern ab. Deshalb lohnt sich ein früher Check, bevor finanzielle Engpässe entstehen.

  • Berufsausbildungsbeihilfe: Die Berufsausbildungsbeihilfe, kurz BAB, unterstützt Auszubildende mit monatlichen Zuschüssen und muss nicht zurückgezahlt werden. Sie ist besonders relevant, wenn du eine betriebliche Ausbildung machst und nicht mehr bei deinen Eltern wohnst. Die Höhe richtet sich nach deinem Bedarf, etwa für Lebensunterhalt, Miete und Fahrtkosten. Den Antrag kannst du schon vor Ausbildungsbeginn bei der Bundesagentur für Arbeit stellen.
  • BAföG: Wenn du eine schulische Berufsausbildung machst (z. B. Erzieher, Pflegefachkraft oder Sozialassistent), kannst du BAföG erhalten. Wende dich dafür an das Amt für Ausbildungsförderung der Stadt oder Kreisverwaltung am Wohnort deiner Eltern.
  • Kindergeld: Grundsätzlich wird Kindergeld bis zu deinem 18. Geburtstag gezahlt. Wenn du eine Ausbildung machst, können deine Eltern unter bestimmten Voraussetzungen bis zu deinem 25. Lebensjahr Kindergeld erhalten und es an dich weitergeben. 
  • Wohngeld: Dieser Zuschuss kommt für dich in Frage , wenn keine andere vorrangige Leistung greift.

Volljährig? Dann ändern sich auch rechtliche Dinge

Mit dem 18. Geburtstag erlöschen viele Vertretungsrechte der Eltern. Das bedeutet:

  • Eltern dürfen ohne Vollmacht keine Bankgeschäfte mehr für dich erledigen.
  • Ärzte dürfen deinen Eltern ohne deine Zustimmung keine Auskünfte mehr geben.
  • Auch gegenüber Behörden oder Versicherungen dürfen deine Eltern nicht mehr automatisch für dich handeln.

Deshalb solltest du überlegen, ob du Vertrauenspersonen bevollmächtigen möchtest – zum Beispiel mit einer Bankvollmacht oder Patientenverfügung. So stellst du sicher, dass im Ernstfall jemand Entscheidungen für dich treffen oder wichtige Angelegenheiten regeln kann.

3. Hast du schon das richtige Konto für Azubis?

Ein eigenes Girokonto ist für den Ausbildungsstart essenziell, weil dein Gehalt dort eingeht. Achte auf versteckte Kosten und mögliche Kontogebühren nach Ende der Ausbildung. Ein einfaches Konto mit klaren Konditionen ist oft die beste Wahl. Tipp: Unser BBBank Konto mit Startprämie kannst du bequem online eröffnen. Falls du noch keine 18 Jahre alt bist, frag deine Eltern. Sie müssen der Kontoeröffnung zustimmen.

4. Diese Versicherungen brauchst du zum Ausbildungsstart

Mit Beginn der Ausbildung ändern sich oft auch deine Versicherungen. Prüfe gemeinsam mit deinen Eltern, welche Policen bereits bestehen und wo du selbst aktiv werden solltest. In vielen Fällen endet die Familienversicherung oder muss an die neue Situation angepasst werden.

Meist gibt es kostengünstige Tarife speziell für Azubis.

Die wichtigsten Versicherungen im Überblick

Private Haftpflichtversicherung

  • Schützt vor hohen Kosten im Alltag  
  • Häufig bist du während der Ausbildung noch über deine Eltern mitversichert, prüfe aber unbedingt die Bedingungen

Krankenversicherung

  • Auszubildende sind grundsätzlich selbst krankenversichert, die Beiträge werden über die Ausbildungsvergütung abgeführt
  • Freie Krankenkassenwahl nach Ende der Familienversicherung: Zusatztarife erweitern die Grundabsicherung bedarfsgerecht

Hausratversicherung

  • Sinnvoll, wenn du in eine eigene Wohnung oder WG ziehst 
  • Schützt dein Eigentum bei Einbruch, Feuer oder Wasserschäden

Berufsunfähigkeitsversicherung

  • Schützt vor finanziellen Einbußen, wenn du deinen Beruf wegen eines Unfalls oder einer Krankheit nicht mehr ausüben kannst
  • Früher Einstieg lohnt sich: Beiträge sind in jungen Jahren günstiger

5. Jetzt schon an später denken: Sparen und Vermögensaufbau

Mit dem ersten eigenen Einkommen werden viele Träume greifbarer. Vielleicht möchtest du einen Urlaub mit Freunden finanzieren, nach der Ausbildung studieren, den Führerschein bezahlen, ein Auto kaufen oder in eine eigene Wohnung ziehen. 

Es ist immer sinnvoll, früh Ersparnisse zu bilden. Auch kleine Beträge von 25 oder 50 Euro im Monat können langfristig viel bewirken. Durch den Zinseszinseffekt wächst dein Vermögen über die Jahre deutlich stärker als bei einem späteren Einstieg.

Der positive Nebeneffekt: Mit einem finanziellen Polster kannst du unerwarteten Ausgaben wie einem kaputten Smartphone oder einer Nebenkostennachzahlung gelassener entgegen sehen. 

Möglichkeiten sind zum Beispiel:

Je früher du beginnst, desto entspannter kannst du Vermögen aufbauen und bei Bedarf darauf zurückgreifen.  

Tipp: Achte darauf, beim Sparen möglichst flexibel zu bleiben. Gerade junge Menschen wissen oft noch nicht, wohin sich ihr Leben entwickelt. Wir beraten dich gern, wie du verschiedene Angebote für dich passend kombinierst. Denn Better Banking heißt, dich vom ersten Gehalt an bei finanziellen Entscheidungen zu unterstützen.

Gut zu wissen: Minderjährige brauchen die Zustimmung ihrer Erziehungsberechtigten, bevor sie ein Angebot abschließen können. Hol deine Eltern mit ins Boot, wenn du mit dem Sparen starten willst.

* Hinweis: Wertpapiere unterliegen Chancen und Risiken, wie beispielsweise Schwankungsrisiken. Gewinne sind nicht garantiert und positive Entwicklungen der Vergangenheit keine Garantie für zukünftige Wertentwicklungen. 

6. Vorteile und Ermäßigungen für Azubis ausschöpfen

Viele Unternehmen bieten spezielle Vergünstigungen für Auszubildende an. Dazu gehören Rabatte im öffentlichen Nahverkehr, bei Streamingdiensten oder Fitnessstudios, aber auch im Kino oder Schwimmbad. Deinen Ausbildungsnachweis solltest du also immer dabei haben.

Finanzen im Blick: So hilft dir die BBBank Banking-App

  • FinanzLotse: dein Haushaltsbuch in der BBBank App

    Wie viel Geld gebe ich pro Monat aus? Der FinanzLotse zeigt es dir. Jede Buchung auf deinem Konto und deiner Kreditkarte wird ausgewertet und Kategorien wie Wohnen, Lebensmittel & Haushalt oder Versicherungen zugeordnet. Du kannst Budgets festlegen, zum Beispiel für Freizeit und Unterhaltung. Die Banking-App zeigt dir, wie viel Spielraum du noch hast.

    Öffne einfach die BBBank Banking-App und tippe auf das Diagramm-Icon.

    Bildschirm eines Smartphones zeigt Umsatzübersicht in der BBBank App
  • AufrundenPlus macht Sparen noch einfacher

    Kartenzahlungen werden auf den nächsten vollen Euro aufgerundet, die Differenz landet auf einem separaten Sparkonto. Wenn du schneller sparen möchtest, kannst du den Aufrundungsbetrag vervielfachen. So wird selbst aus kleinen Beträgen nach und nach ein finanzielles Polster für größere Wünsche.

    Du findest die Funktion unter Menü > Produkte & Angebote > Geldanlage & Sparen > AufrundenPlus.

    Smartphone zeigt die Funktion AufrundenPlus in der Banking-App
  • Push-Nachrichten liefern dir Umsatz-Updates 

    Lass dich mit unserer App über Kontobewegungen und Nachrichten informieren. 

    Tippe auf die Glocke in der Umsatzübersicht und wähle aus, zu welchen Umsätzen du eine Push-Nachricht erhalten willst.

    Bildschirm eines Smartphones zeigt Umsatzübersicht in der BBBank App
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Stand: 10. September 2026