Fonds im Überblick

Detaillierte Informationen zu den verschiedenen Fonds

Aktienfonds

Aktienfonds investieren vollständig oder überwiegend in Aktien. Sie bieten langfristig hohe Renditechancen, ihr Wert schwankt in der Regel aber stärker als der Wert von Renten-, Geldmarkt- oder Immobilienfonds. Es gibt Aktienfonds für regionale, globale oder sektorbezogene Anlagen, auch Themen- und Stilinvestments sind umsetzbar. Je breiter die Anlagestreuung Ihrer Fondsanlage, desto geringer fällt in der Regel das Risiko eines Fonds aus.

Chancen im Einzelnen

  • Teilnahme an den Kurssteigerungen der Aktienmärkte
  • Professionelles Fondsvermögensmanagement mit nur einer Anlage
  • In der Regel breite Risikosteuerung durch Fonds-Mix sowie Streuung der Einzelwerte

Risiken im Einzelnen

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen, Ertragsrisiko
  • Ggfls. Wechselkursrisiko*
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vetragspartner
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlust- bzw- Ausfallrisiken bei Anlagekonzentrationen oder Anlage in bestimmte Länderarten (z.B. Schwellenländer)*

* Diese Risiken sind von der individuellen Fondzusammensetzung abhängig

Rentenfonds

Rentenfonds setzen vor allem auf Zinszahlungen, indem sie beispielsweise Anleihen staatlicher oder privater Schuldner kaufen. Auch Wertsteigerungen der Zinspapiere können zur Rendite beitragen. Ihr Risiko-Ertrags-Profil hängt größtenteils von der Laufzeit der Papiere im Fonds und der Bonität der Schuldner ab. Je höher die Bonität ist, umso geringer fällt in der Regel das Risiko, aber auch der Ertrag eines Fonds aus.

Chancen im Einzelnen

  • Teilnahme an der Kursentwicklung der Rentenmärkte
  • Professionelles Fondsmanagement
  • Grundsätzlich bewertungstäglich verfügbar

Risiken im Einzelnen

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlust- bzw- Ausfallrisiken bei Anlagekonzentrationen oder Anlage in bestimmte Länderarten (z.B. Schwellenländer)*

* Diese Risiken sind von der individuellen Fondzusammensetzung abhängig

Misch- und Dachfonds

Mischfonds kombinieren Aktien mit Renten und Geldmarktpapieren. Ein höherer Rentenanteil der Fondsanlage spricht sicherheitsorientierte Anleger an, während ein höherer Aktienanteil für den chancenorientierten Investor geeigneter ist. Ausgewogene Mischfonds setzen etwa zur Hälfte auf Aktien und Anleihen, das Verhältnis der Anlageklassen kann aber meist, je nach Marktlage, in begrenztem Umfang schwanken.

Dachfonds investieren im Gegensatz zu Mischfonds die Gelder nicht direkt in Aktien oder Anleihen, sondern in andere Investmentfonds (Aktien-, Renten-, Immobilienfonds etc.) Durch die Abbildung der unterschiedlichen Anlageklassen über Investmentfonds kann eine noch höhere Risikostreuung als bei Mischfonds erzielt werden.

Chancen im Einzelnen

  • Teilnahme an den Kurssteigerungen der Aktien- Renten und (ggf. Immobilienmärkte)
  • Tendenzielle Verringerung der Wertschwankungen durch die Kombination der unterschiedlichen Anlageklassen (Aktien, Anleihen).
  • Breite Streuung des Anlagekapitals über eine Vielzahl von Einzelwerten.

Risiken im Einzelnen

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
  • Wechselkursrisiko.
  • Erhöhte Kursschwankungen durch Konzentration des Risikos auf spezifische Länder und Regionen (politische und wirtschaftliche Einflüsse) möglich.
  • Der Fondsanteilswert weist ggfls. aufgrund der Zusammensetzung des Fonds und/oder der für die Fondsverwaltung verwendeten Techniken ein erhöhtes Kursschwankungsrisiko auf.*
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlust- bzw. Ausfallrisiken bei Anlage in Schwellenländern möglich*
  • Risiken einer Immobilienanlage (z. B. Vermietungsquoten, Lage, Bewertung der Immobilie, Zahlungsfähigkeit der Mieter sowie Projektentwicklung).

* Diese Risiken sind von der individuellen Fondzusammensetzung abhängig

Offene Immobilienfonds

Offene Immobilienfonds investieren in Immobilienwerte und geben damit dem Anleger die Möglichkeit, an den Immobilienmärkten und den Mieterträgen zu partizipieren. Weil der Kreis der Käufer grundsätzlich nicht begrenzt ist und bereits kleine Anlagebeträge möglich sind, werden diese Immobilienfonds als „offen“ bezeichnet.

Ihre Vorteile

  • Investieren in den Sachwert von Immobilen
  • Vom Know-how erfahrener Manager profitieren
  • Solides Fundament des Depots
  • Ansparplanfähig

Chancen im Einzelnen

  • Teilnahme an der Wertentwicklung der Immobilien
  • Breite Risikosteuerung auf verschiedene Nutzungsarten und Standorte durch professionelles Immobilienfondsmanagement
  • Bei geringem Risiko attraktive Erträge erzielen
  • Anlageerfolg bleibt teilweise steuerfrei (Die steuerliche Behandlung hängt von den persönlichen Verhältnissen des jeweiligen Kunden ab und kann künftig Änderungen unterworfen sein)*

Risiken im Einzelnen

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko
  • Risiken einer Immobilienanlage (z.B. Vermietungsquoten, Lage, Bewertung der Immobilie, Zahlungsfähigkeit der Mieter sowie Projektentwicklung)
  • Grundsätzlich bewertungstägliche Rücknahme von Anteilen. Befristete Rücknahmeaussetzung im Ausnahmefall möglich. Möglichkeit eingeschränkter bzw. fehlender Handelbarkeit von Anlagen im Fonds, die auch zu erhöhten Kursschwankungen führen kann.
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/-unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner
  • Erhöhte Kursschwankung durch Konzentration des Risikos auf spezifische Länder und Regionen (politische und wirtschaftliche Einflüsse) möglich **
  • Erhöhte Kursschwankungen und Verlustrisiken bei Anlage in Schwellen- bzw. Entwicklungsländern möglich**
  • Erhöhtes Kursschwankungsrisiko aufgrund der für die Fondsverwaltung verwendeten Techniken (zum Beispiel Hebelwirkung) möglich**

* Der prozentuale Ausweis des steuerfreien Anteils an der Ertragsausschüttung gilt für Privatvermögen und berücksichtigt die anrechenbaren ausländischen Steuern. Stand der steuerlichen Rahmenbedingungen: 31. März 2013

** Diese Risiken sind von der individuellen Fondzusammensetzung abhängig.

Gesetzliche Änderungen:

Anlagen in Immobilienfonds bis zum 21.07.2013

  • Je Kalenderhalbjahr kann der Anleger über einen Maximalbetrag in Höhe von 30.000 EUR frei verfügen
  • Mindesthaltedauer von 24 Monaten bei Verfügungen über 30.000 EUR pro Kalenderhalbjahr
  • Kündigungsfrist von 12 Monaten bei Verfügungen über 30.000 EUR pro Kalenderhalbjahr
  • Wichtig: Die Mindesthaltedauer von 24 Monaten ist für "Altanlagen" (Kauf vor dem 01.01.2013 getätigt) bereits abgegolten!

 

Anlagen in Immobilienfonds ab dem 22.07.2013

  • Keine Freibeträge
  • Mindesthaltedauer von 24 Monaten (betragsunabhängig)
  • Kündigungsfrist von 12 Monaten (betragsunabhängig)

Geldmarktfonds

Geldmarkt-/geldmarktnahe Fonds legen das Kapital in der Regel am Geldmarkt, d.h. am Markt für Anlagen mit kurzfristiger Zinsbindung an. Hierunter können Bankguthaben, Tages- und Termingelder, variabel- oder festverzinsliche Wertpapiere sowie Geldmarktderivate fallen. Während Geldmarktfonds ausschließlich in Wertpapiere mit kurzen Restlaufzeiten (maximal 2 Jahre) investieren, kann die Restlaufzeit der Papiere in geldmarktnahen Fonds deutlich länger ausfallen.

Chancen im Einzelnen

  • Professionelles Fondsmanagement
  • Ertragschancen des (Euro-)Geldmarktes
  • Breite Streuung des Anlagekapitals

Risiken im Einzelnen

  • Risiko marktbedingter Kursschwankungen sowie Ertragsrisiko.
  • Risiko des Anteilwertrückganges wegen Zahlungsverzug/ -unfähigkeit einzelner Aussteller bzw. Vertragspartner.
Rechtlicher Hinweis

Ausführliche produktspezifische Informationen und Hinweise zu Chancen und Risiken der Fonds entnehmen Sie bitte den aktuellen Verkaufsprospekten, den Anlagebedingungen, den wesentlichen Anlegerinformationen sowie den Jahres- und Halbjahresberichten, die Sie kostenlos in deutscher Sprache bei BBBank eG oder über den Kundenservice der Union Investment Service Bank AG, Weißfrauenstraße 7, 60311 Frankfurt am Main, erhalten. Diese Dokumente bilden die allein verbindliche Grundlage für den Kauf der Fonds.

Die Inhalte dieser Webseite stellen keine Handlungsempfehlung dar, sie ersetzen weder die individuelle Anlageberatung durch die Bank noch die individuelle qualifizierte Steuerberatung. Dieses Dokument wurde von der BBBank eG mit Sorgfalt entworfen und hergestellt, dennoch übernehmen BBBank eG und Union Investment keine Gewähr für die Aktualität, Richtigkeit und Vollständigkeit.

Stand: 17. Juli 2015

Häufige Fragen

Was bedeutet "thesaurierend" und "ausschüttend"?

Es wird zwischen thesaurierende Fonds und ausschüttende Fonds unterschieden. Bei ausschüttenden Fonds werden die Erträge jährlich an den Anleger ausgezahlt, in der Regel auf ein separat angegebenes Konto. Im UnionDepot wird die Ausschüttung automatisch in neue Anteile des Fonds wieder angelegt. Die Erträge thesaurierender Fonds werden nicht an die Anteilseigner ausgeschüttet, sondern verbleiben im Fondsvermögen.

Benötige ich zum Fondssparen einen Freistellungsauftrag?

Zins- und Dividendenerträge unterliegen als "Einkünfte aus Kapitalvermögen" der Einkommensteuer. Da die Abgeltungssteuer nicht nur Kapitalerträge, sondern auch Veräußerungsgewinne umfasst, sollten Sie bei einer Geldanlage in Investmentfonds Ihrem Kreditinstitut einen Freistellungsauftrag erteilen. Den Freistellungsauftrag können Sie maximal bis zur Höhe des Sparer-Pauschbetrags stellen (801 Euro Ledige / 1.602 Euro Verheiratete).

> Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei der BBBank

> Freistellungsauftrag für Kapitalerträge bei der Union Investment AG